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Jahrestagung 2019 des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener

11.10.2019 – 13.10.2019

Menschenrechte und körperliche Unversehrtheit

Wir wollen Menschen aus der Selbsthilfe, aber auch interessierten Angehörigen und professionellen Mitarbeitern der Psychiatrie Gelegenheit geben, sich über Probleme und Unzulänglichkeiten des psychiatrischen Versorgungssystems, mit den Menschen, mit psychiatrischen Diagnosen immer noch täglich konfrontiert sind, aber auch über mögliche Alternativen zu informieren und fortzubilden.
Dabei soll es nicht nur um die Probleme der stationären Psychiatrie mit Zwangseinweisung, Zwangsbehandlung und sonstigen Zwangsmaßnahmen, sowie Nebenwirkungen von Medikamenten gehen, sondern auch um die Bereiche:

  • Wohnen
  • Arbeit
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Selbstbestimmtes Leben
  • Stigmatisierung und Ausgrenzung
  • Rechtliche Betreuung
  • Spiritualität

Seit der Ratifizierung durch den Deutschen Bundestag, ist die UNBehindertenkonvention auch in Deutschland gültig und in einigen Bereichen sogar unmittelbar geltendes Recht. Dieses Jahr feierte die
UN-BRK 10 Jahre. Trotzdem gibt es derzeit immer noch Unterbringungsgesetze der Länder und Regelungen im Betreuungsrecht, die zu Sonderregelungen führen.
Des Weiteren fordert die UN-Konvention die Förderung von Inklusion und die Verhinderung von Exklusion. Das neue Bundesteilhabegesetz mit den EUTB Stellen und den vielen Veränderungen die uns daraus noch erwarten, soll hier auch nicht zu kurz kommen. Wir wollen in unserer Tagung den Betroffenen Selbstbewusstsein und Mut machen nichtpsychiatrische Hilfen in Anspruch zu nehmen.
Während der Anspruch auf Assistenz für körperbehinderte Menschen längst zur Alltäglichkeit geworden ist, ist er für Menschen mit psychiatrischen Diagnosen ein Fremdwort. Barrierefreiheit soll für Psychiatrie Erfahrenen formuliert werden.
Wir wollen daher Psychiatrie Erfahrene, Mitglieder, Angehörige und Interessierte auf einen möglichst neuen Stand des geltenden Rechts verhelfen. Wir wollen Bedarfe und Barrieren aufnehmen die von Betroffenen formuliert werden und gegebenenfalls Alternative erarbeiten.

Den Tagungsflyer mit Programm und Möglichkeiten zur Anmeldung können Sie [hier herunterladen].
Hier können Sie sich [online anmelden].