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Die Medienschau

Auf dieser Seite finden Sie Links zu verschiedenen Medienformaten, die sich direkt oder am Rande mit den Themen der Gemeindepsychiatrie beschäftigen. Ob Rundfunk-Beiträge, YouTube-Videos, Podcasts oder Blogs - hier gibt es einen Blick auf die Medienlandschaft und über den Tellerrand. Die verlinkten Meinungsäußerungen spiegeln dabei nicht zwingend die Position des Dachverbands wider, sie sollen vielmehr zum Nach- und Weiterdenken anregen.

"Durchgeknallt – Das Magazin für psychiatrische Heilkunst" bei Radio Z in Nürnberg

Radio Z ist der einzige nicht-kommerzielle Radiosender in der Metropolregion Nürnberg und bietet auch Menschen mit Handicap eine Chance über Themen zu berichten, die ihnen am Herzen liegen. Die Begründer der „Redaktion Durchgeknallt“ haben 1998 diese Chance genutzt und eine Sendung geschaffen, die über die Psychiatrie berichtet.

Zu Beginn wurde die Sendung einmal im Monat ausgestrahlt, mittlerweile senden wir zweimal im Monat. Jeweils 1. und 3. Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr. Auch Menschen, die nicht in der Region Nürnberg wohnen haben die Möglichkeit diese Sendung über den Livestream von Radio Z zu verfolgen oder nachzuhören in der Mediathek (7 Tage).

Das Magazin fand erstmals im Mai 1999 bundesweite Beachtung, als aufgrund einer Agenturmeldung der dpa in mehreren Zeitungen, Radio- und Fernsehbeiträgen über „Durchgeknallt“ berichtet wurde. Die BILD Nürnberg titelte am 12. Mai 1999 plakativ: „Verrückte machen eigene Radio-Show“. Ihr Programm ist von Betroffenen für Betroffene und hat das Ziel interessierte Menschen zu informieren. Sie vernetzen sich mit anderen Redaktionen, die sich mit dem Thema Psychiatrie auseinandersetzen und möchten auch Hörern eine Stimme geben.

[Link zur Website von Radio Z]

Modellversuch in Berlin: Der Psychiater, der nach Hause kommt

Wer in einer tiefen Depression steckt, wird oft in einer psychiatrischen Klinik behandelt. In Berlin wird jetzt ein anderes Modell erprobt: die Behandlung zu Hause.

Max nennt sich Max, weil niemand seinen wirklichen Namen lesen soll. Noch nicht einmal den Vornamen. „Psychiatrie, das ist wie ein Stempel“, sagt er. „Ich bin aber nicht irre.“ Max ist 71 Jahre alt. Vor kurzem ist seine Frau gestorben. Ein plötzlicher Tod, es gab keine Vorboten. Max hat das nicht verkraftet. Er wollte auch sterben. Wer beispielsweise in Berlin nachts glaubhaft Suizidgedanken äußert, findet sich schnell in der Notaufnahme einer Klinik wieder - und danach nicht selten in der Psychiatrie. „Es war nur eine Nacht. Aber diese Erfahrung wünsche ich niemandem“, sagt Max zu diesem Kapitel. – Quelle: www.berliner-zeitung.de/27963650 ©2017 [Link zum Herunterladen des Artikels]

Soziologe Hartmut Rosa über die Beschleunigung des Welt und die Auswirkung auf die Psyche

Die Welt um uns herum scheint sich immer schneller zu drehen, Stress und Burnout nehmen zu. Woran es liegt, dass wir unsere Gegenwart als stete Beschleunigung erleben, hat der Soziologe Hartmut Rosa in seinem Buch "Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne" erklärt. Und damit die Frage aufgeworfen: Wie kommen wir raus aus dem Hamsterrad? Darum ging es in seinem Vortrag "Resonanz - eine Soziologie des guten Lebens", den er auf Einladung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin gehalten hat und den Sie im Podcast "Hörsaal" des Deutschlandfunks nachören können in der Sendung vom 16. Juli 2017 nachhören können. [Link zum Deutschlandfunk]

Warum die Inklusion an deutschen Schulen nicht funktioniert

Die Sendung SWR 2 Forum beschäftigte sich mit dem 1. Juni 2017 mit dem Thema "Projekt gescheitert?: Warum die Inklusion an deutschen Schulen nicht funktioniert". In der Diskussion wurde festgestellt, dass besonders Kinder mit seelischen Behinderungen und hohem Förderbedarf im Zuge der Reform auf der Strecke bleiben und nicht die Unterstützung bekommen, die ihnen laut den UN-Behindertenrechts- und Kinderrechtskonventionen zusteht. [Link zu SWR2]

Dr. Andrej Holm über Stadtentwicklung und Gentrifizierung

Im Podcast Alternativlos Folge 40 spricht der Soziologe Dr. Andrej Holm von der Humboldt Universität Berlin über Stadtentwicklung und Gentrifizierung - ein Thema, das auch psychisch erkrankte Menschen in einem zunehmenden Maß betrifft. Holm hatte zuvor bereits einen spannenden Impulsvortrag zur Fachtagung des Paritätischen Gesamtverbands "Wohnen mit Aussicht! – Aktuelle Nöte, praktische Lösungen, politische Optionen" am 6. Oktober 2016 gehalten. [Link zur Veranstaltung]

Der Podcast vertieft viele der dort angesprochenen Fragen. [Link zum Podcast]

Digital Health: Diagnose per Knopfdruck?

Der Podcast Filterblase beschäftigt sich in seiner neuesten Ausgabe mit dem Thema E-Health.

[Link zu Soundcloud]

Psychiater Volkmar Aderhold im Gespräch: Schäden und verkürzte Lebenserwartung durch Neuroleptika

In der Sendung VielFalter - Magazin gegen Monokultur auf Radio Dreyeckland 102.3 vom 26. Juli 2016 interviewte Mirko Ološtiak-Brahms, Mitglied im Vorstand des Dachverbands, den Psychiater Dr. Volkmar Aderhold. Dieser hat in Deutschland nicht nur die Debatte über Schäden und verkürzte Lebenserwartung durch Neuroleptika angestoßen, sondern hierzulande auch durch Seminare, Fortbildungen und Vorträge die Konzepte "Bedürfnisangepasste Behandlung" und "Offener Dialog" vorangebracht.

Die einstündige Radiosendung können Sie sich hier anhören: [Link]
Das Transkript des Interviews finden Sie hier: [Link]

"Diagnose: Psychisch krank! Warum wir zu Patienten gemacht werden"

Die Sendung SWR2 Wissen Aula zu dem Thema: "Immer mehr Menschen mit Alltagsproblemen werden als psychisch krank abgestempelt, und daran verdienen Mediziner und Pharmakonzerne gut. Der Medizinjournalist Jörg Blech zeigt, wie und warum eine Seelenindustrie uns zu Patienten macht."

[Link zur Sendung]