50Jahre nach der Psychiatrie-Enquête ziehen die Verbände des Kontaktgesprächs Psychiatrie eine gemischte Bilanz: Zwar wurden gemeindenahe Hilfen, Beteiligung und multiprofessionelle Ansätze ausgebaut, doch es bestehen weiterhin gravierende Versorgungslücken, institutionelle Dominanz und mangelnde Kooperation.
Mit dem Impulspapier wird eine menschenrechtsbasierte, personenzentrierte Psychiatrie mit mehr Partizipation von Betroffenen/Erfahrungsexpert:innen und Angehörigen, sowie Zugehörigen, weniger Zwang, verlässlicher Finanzierung innovativer Modelle sowie niedrigschwelligen Hilfen in den Lebenswelten der Menschen gefordert.
Psychische Gesundheit muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Politische Reformen sind dringend notwendig. Es braucht verbindliche Kooperationen und die konsequente Überführung erfolgreicher Modellprojekte in die Regelversorgung –orientiert an Teilhabe, Selbstbestimmung und sozialer Inklusion.
Was konkret zu tun ist:
· Haltungen verändern, Stigmatisierung beenden: Psychiatrie wird politischer
· Partizipation und Mitbestimmung auf allen Ebenenumsetzen
· Individuelle Unterstützung in der Lebensrealität der Menschen anbieten
· Finanzierung und Strukturen an den Bedarfen von Betroffenen/Erfahrungsexpert:innen ausrichten
· Versorgungsgerechtigkeit ermöglichen
· Versorgungsgerechtigkeit ermöglichen
· Zwangsanwendungen bundesweit erfassen und schrittweise abbauen
Das vollständige Impulspapier finden Sie hier.
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