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Willkommen auf den Internetseiten des Dachverbands Gemeindepsychiatrie!

Unser Verband vertritt deutschlandweit die Interessen der Träger gemeindepsychiatrischer Hilfen. Er setzt sich für eine inklusive und vorrangig ambulante Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen ein, die die Bedürfnisse der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt und ihnen Teilhabechancen in der Gemeinschaft eröffnet. Gemeindepsychiatrische Anbieter sorgen im Netzwerk mit Therapeuten, Ärzten, Betreuern, Angehörigen und ehrenamtlich Engagierten dafür, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen wohnortnahe und niedrigschwellige medizinische, therapeutische und rehabilitative Hilfen erhalten. Auf der Seite [Über uns] erfahren Sie mehr.

Aktuelles

Einhundertstes Jubiläum des Projekts "Seele trifft auf Schule" - Ein Veranstaltungsbericht

22.05.2017 Mit seinem Projekt "Seele trifft auf Schule" feierte das Dachverbandsmitglied "Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg" am 3. Mai 2017 großes Jubiläum an der Europa-Gesamtschule in Troisdorf: Die Informationsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler war bereits die einhunderste seit dem Start des vielfach ausgezeichneten Projekts im Jahr 2002. Auf Menschen zugehen, Tabuthemen ansprechen, aufklären, Barrieren abbauen – das ist das Konzept des Projekts, in dem das junge Publikum mit Experten, Psychiatrie-Erfahrenen und Angehörigen in Kontakt kommt und vieles über das leben mit psychische Erkrankungen lernt. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und die Teilnehmer über moderne Therapien, vorbeugende Maßnahmen und gemeindepsychiatrische Hilfsangebote zu informieren. [weiter]

Unser Shop ist online

17.05.2017 Broschüren, Flyer, Arbeitshilfen und vieles mehr können Sie ab sofort in unserem Online-Shop bestellen. Einfach Artikel aussuchen, in den Warenkorb legen, Bestelldaten eingeben und losschicken. Viele Veröffentlichungen bieten wir auch als größere Sets zu reduzierten Preisen an. Die Bearbeitung und der Versand der Bestellungen werden von unserem Verbandsmitglied BTZ Berufliche Bildung Köln GmbH durchgeführt. Den Mitarbeitern des BTZ danken wir dafür ganz herzlich!

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"Bundesregierung versagt bei Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern"

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet über notwendige Hilfen, Versäumnisse der Politik und zitiert dabei den Dachverband Gemeindepsychiatrie und seine Kooperationspartner.

12.05.2017 In seiner Ausgabe 20/2017 untersucht das Magazin kritisch auf zweieinhalb Seiten die Versorgung von Kinder psychisch erkrankter Eltern. Das Fazit: Kinder und ihre Eltern brauchen dringend niedrigschwellige Hilfen, um seelischen Erkrankungen beim Nachwuchs präventiv begegnen zu können. Die beste Lösung sei es, eine zentrale Stelle in jeder Stadt zu haben, die einen Hilfeplan für die gesamte Familie erstellt - dies beschreibt im Artikel Birgit Görres, Geschäftsführerin des Dachverbands. Von einem solchen Hilfesystem sei man in der Praxis aber noch weit entfernt: Die Bundesregierung stehe dabei auf der Bremse und verhindere jene Reformen, die unter anderem auch von der Kinderkommission des Bundestages seit 2013 dringend angemahnt werden. Grund hierfür seien die Angst vor höheren Kosten für die gesetzlichen Kassen. Immerhin hat ein Antrag auf Einrichtung einer Expertenarbeitsgruppe zum Thema "Schnittstellengestaltung für betroffene Familien" erfolgt gehabt und wird das Thema in Zukunft im politischen Berlin weiter diskutieren. Auch der Dachverband will sich dort engagieren.
Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 20/2017, Seite 42-44 des Spiegels lesen oder bei Spiegel Online [Link] (hinter einer Bezahlschranke).

Mit über tausend Angeboten im Netz: Unser Online-Atlas "Hilfen der Gemeindepsychiatrie"

08.05.2017 In einem von der DAK geförderten Projekt hat der Dachverband Gemeindepsychiatrie unter http://dvgp.mapcms.de in den letzten zwei Jahren den Online-Atlas "Hilfen der Gemeindepsychiatrie" aufgebaut. Auf dieser Plattform stellen wir die vielfältigen und flächendeckenden gemeindepsychiatrischen Angebote aller Mitgliedsorganisationen auf einer Deutschlandkarte dar und machen sie so ganz konkret für Nutzerinnen und Nutzer zugänglich. Ob Beratung, Behandlung, Wohnen, Selbsthilfe oder Bürgerschaftliche Engagement – mittlerweile sind über 1.000 sozialraumorientierte Angebote auf der Karte zu finden. Nach intensiver Recherche und technischen Updates in den letzten Wochen ist der Atlas nun fertiggestellt. Mitglieder haben jederzeit die Möglichkeit, neue Angebote einzustellen und bestehende zu ändern.

Paritätischer Gesamtverband verabschiedet Diskussionspapier über eine soziale Wohnungspolitik

03.05.2017 Wohnen gehört zu den existenziellen Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Jedoch hat sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt in den letzten Jahren deutlich zugespitzt. Vor allem in Wachstumsregionen und ländlichen Regionen fehlt es an bezahlbarem und passendem Wohnraum, was zu besonders zu Lasten von Menschen mit Behinderungen und einkommensschwachen Personen geht. Die Menschen werden aus ihrem gewohnten Lebensumfeld verdrängt und müssen ihren Lebensmittelpunkt in Gebiete verlagern, in denen ihre Teilhabechancen beeinträchtigt sein können. Die prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt geht auch zu Lasten von sozialen Trägern, indem ihnen in Ballungsgebieten der Mietvertrag durch renditeorientierte Investoren gekündigt wird. Diese Form von Segregationsprozessen auf dem Wohnungsmarkt gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und zeigt, dass Wohnungspolitik die soziale Arbeit wesentlich beeinflusst. Vor diesem Hintergrund ist eine stärkere Beteiligung der freien Wohlfahrtsverbände an wohnungspolitischen Diskursen zur Bereitstellung und Sicherung von Wohnraum notwendig, um auf die Situation von Menschen in besonderen Lebenslagen, darunter auch Menschen mit psychischen Erkrankungen, auf dem Wohnungsmarkt aufmerksam zu machen und Wohnungspolitik mitzugestalten.
Der Vorstand des Paritätischen Gesamtverbands hat deshalb ein Diskussionspapier für eine soziale Wohnungspolitik verabschiedet. Zur Gestaltung einer sozialen Wohnungspolitik konzentriert sich die Kernforderung des Diskussionspapiers auf die Schaffung von mehr bezahlbarem und sozial verträglichem Wohnraum. Das Papier können Sie [hier herunterladen].

Wir gratulieren Dorothea Buck zum 100. Geburtstag

05.04.2017 Heute, am 5. April 2017 feiert Dorothea Buck ihren 100. Geburtstag. Im Namen unseres Vorsitzenden Nils Greve, Geschäftsführerin Birgit Görres und allen Mitgliedern des Dachverbands Gemeindepsychiatrie gratulieren wir der "Jahrhundertfrau" ganz herzlich und wünschen ihr an ihrem Ehrentag und für die Zukunft alles Gute!
Die Autorin, Bildhauerin und engagierte Vorkämpferin der Betroffenenselbsthilfe kann auf hundert bewegte und bewegende Jahre zurückblicken. 1936 erkrankte sie an Schizophrenie und wurde in die v. Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel eingewiesen. Dort wurde sie Opfer der menschenunwürdigen Behandlungsmethoden, die in der Psychiatrie der 1930er- und 1940er- Jahren an der Tagesordnung waren. Sie gilt heute als eine der letzten Überlebende des sogenannte "Euthanasie"-Programms, dem hunderttausendfachen Mord an psychisch Kranken und Behinderten während der Nazi-Diktatur.
In Rahmen der Psychiatrie-Reform seit den 1960er engagierte sich Buck als Vertreterin der Selbsthilfe. Die Mitbegründerin und Ehrenvorsitzende des Bundesverabands Psychiatrie-Erfahrener kämpft seit Jahrzehnten für eine "sprechende und mitmenschliche Psychiatrie", wie sie es selbst nennt. Für viele Menschen in psychischen Krisen war und ist Buck ein mutiges und kraftvolles Vorbild.

Die Dresdner Neueste Nachrichten haben Dorothea Buck einen aktuellen Artikel gewidmet [Link].

Weitere Gratulation, unter anderem von Autor und Verleger Peter Lehmann finden Sie auf der Seite des BPE [Link].

Jahrestagung 2017: "Jetzt erst recht!" – Ambulante gemeindepsychiatrische Netzwerke weiterentwickeln

03.04.2017 Ob Bundesteilhabegesetz, Pflegestärkungsgesetze oder PsychVVG – in den kommenden Jahren werden zahlreiche Sozialrechtsänderungen Auswirkungen auf die Netzwerke und Angebote gemeindepsychiatrischer Träger haben.

Die Gemeindepsychiatrie muss sich – dem Motto unserer Tagung entsprechend – „jetzt erst recht“ engagiert und hartnäckig für qualitativ hochwertige Arbeit, eine gute Krisenbehandlung und lebensweltorientierte ambulante Hilfenetze einsetzen. Auf seiner Jahrestagung will der Dachverband Gemeindepsychiatrie Sie daher über den umfangreichen Umbau der vorhandenen Strukturen informieren, mit Ihnen diskutieren und gemeinsame Wege finden, um den bevorstehenden Wandel im Sinne psychisch erkrankter Menschen und der sie unterstützenden Träger mitzugestalten.

Gemeinsam mit unserem Mitglied "Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V." laden wir Sie deshalb herzlich zu unserer Jahrestagung am 21. und 22. Juni 2017 in Freiburg ein. [weiter]

Vorstandswechsel beim Dachverband Gemeindepsychiatrie: Nils Greve folgt Wolfgang Faulbaum-Decke als Vorsitzender

17.03.2016 Der Vorstand des Dachverband Gemeindepsychiatrie hat auf seiner Sitzung am 9. März 2017 Nils Greve das Amt des Vorsitzenden übertragen. Zuvor hatte Wolfgang Faulbaum-Decke nach über acht Jahren als Vorsitzender des Verbands sein Amt niedergelegt. In einem Brief informierten beide die Mitglieder des Dachverbands über den Personalwechsel.
Nils Greve war im Vorstand des Dachverbands Gemeindepsychiatrie seit 2015 als Schatzmeister tätig. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Geschäftsführer der Gesellschaft für psychische Gesundheit NRW. Bis 2016 war er langjähriger Vorsitzender des Psychosozialen Trägervereins Solingen. [weiter]

Systemische Basisfortbildung des Dachverbands Gemeindepsychiatrie gestartet - und es sind noch Plätze frei!

16.03.2017 In Köln ist am vergangenen Montag die Systemische Basisfortbildung "Familien- und Netzwerktherapie - Offener Dialog“ des Dachverbands Gemeindepsychiatrie erfolgreich gestartet. Die TeilnehmerInnen, zu denen neben gemeindepsychiatrischen Profis auch viele Peers zählten, haben zum Beginn der Veranstaltungsreihe mit Hauptdozent Volkmar Aderhold (Foto) Modelle der Ambulantisierung, des Offenen Dialog sowie die Arbeitsweisen reflektierender Teams kennengelernt und in Übungen vertieft. Die Fortbildung besteht aus insgesamt acht zweitätigen Workshops. Wir möchten den Beginn der Fortbildung gerne zum Anlass nehmen, Sie nocheinmal herzlich zur Teilnahme einzuladen - es sind noch Plätze frei. Der spätere Einstieg ist noch zum zweiten Termin am 15./16. Mai 2017 und zum dritten Termin am 10./11. Juli 2017 möglich.

Hier finden Sie das Programm [herunterladen] sowie das Fax-Anmeldeformular [herunterladen].

Terminankündigung: Fachtagung "Gemeindepsychiatrie 2.0 – Chancen und Grenzen von E-Mental-Health II. Der Einzug der Digitalisierung in die psychiatrische Versorgung" am 10. Mai 2017 in Berlin

03.03.2017 Das Thema E-Mental-Health und die damit eingehenden Möglichkeiten zur Beratung und Behandlung von Menschen mit psychischen Erkranungen werden in Zukunft immer wichtiger werden. Dies nimmt der Dachverband Gemeindepsychiatrie zum Anlass, nach der ersten Veranstaltung zu diesem Thema im November 2016 die Thematik in einer zweiten Fachtagung weiter zu vertiefen. Bei der Fachtagung wollen wir uns weiteren zentralen Perspektiven und Risiken beim Einsatz von digitalen Medien in der Gesundheitsversorgung widmen: Inwieweit kann Online-Beratung ein Bestandteil unserer Versorgung werden? Kann sogar eine Behandlung über digitale Medien erfolgen? Welche Qualitätskriterien müssen die eingesetzten Programme erfüllen? Welche wichtigen Fragen zum Datenschutz sind zu klären? Dazu stellen wir aktuelle und bewährte Programme vor und haben führende Experten zu den Themen Qualität und Datenschutz sowie hochrangige Vertreter von DGPPN und Bundespsychotherapeutenkammer als Referenten gewonnen. [weiter]

In eigener Sache: Neustart unserer Website

01.03.2017 Wenn Sie das hier lesen, ist es Ihnen womöglich schon aufgefallen: Der Dachverband Gemeindepsychiatrie hat eine neuen Internetauftritt.

Mit dem Wechsel zu einer neuen Version des Content-Management-Systems Typo3 kommt eine Reihe von technischen Verbesserungen: Egal ob Sie unsere Website am PC, auf dem Tablet oder dem Smartphone besuchen - die Darstellung passt sich dynamisch an das jeweilige Gerät an. Außerdem lassen sich nun YouTube-Videos und andere Multimedia-Anwendungen direkt auf der Seite einbetten und abspielen. In unserem neuen Kalender finden Sie in Zukunft nicht nur die Termine und Veranstaltungen des Dachverbands übersichtlich dargestellt, sondern auch die unserer Landesverbände, Mitgliedsorganisationen und Kooperationspartner. Broschüren und andere Materialien können Sie ab Ende März direkt online über unseren Webshop bestellen.

Gleichzeitig haben wir die Gelegenheit genutzt, unsere Seite aufzuräumen und neu zu strukturieren, so dass Sie in Zukunft alle Informationen, die Sie bei uns suchen, schneller finden. Den ein oder anderen Seiteninhalt arbeiten wir dezeit noch ein - bis Ende März ist unser "Umzug" dann aber komplett.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit auf unserer neuen Website!

Rede von Gerd Schulze auf dem Gedenktag für die Opfer der NS-"Euthanasie" in Ueckermünde

15.02.2017 Unter dem Motto „Erinnern, Betrauern, Wachrütteln“ gedachten der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern und zahlreiche Gäste am 27. Januar 2017 auf einer Gedenkveranstaltung in Ueckermünde den Opfern von NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisierungen. Zu den Rednern gehörte gehörte auch Gerd Schulze, Vorstandsmitglied im Dachverband Gemeindepsychiatrie. [weiter]