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Jahrestagung 2014: "Gemeindepsychiatrie gestaltet Zukunft! Egal wer zahlt – ambulante Hilfen ohne Brüche"

Die mit 250 Teilnehmern vollbesetzte Tagung des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie am 10. und 11. September 2014 im DGB-Haus in München fand in Kooperation mit der Bundespsychotherapeutenkammer und dem Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. statt. Die Tagung brachte laut des Schlusswortes des Dachverbandsvorsitzenden Wolfgang Faulbaum-Decke eine "Aufbruchsstimmung in eine bessere psychiatrische Versorgung".
Denn eins wurde bei den meisten Tagungsbeiträgen deutlich: Eine bessere Versorgung ist nur mit der Vernetzung der Akteure und der angeboten Hilfen zu erreichen. Denn in Zukunft muss sich die Unterstützung von psychisch erkrankten Menschen noch stärker an der Lebenswelt und Lebenswirklichkeit der Betroffenen orientieren. Und wie die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, die sich angesichts der komplexen Hilfebedarfe ergeben, die psychisch erkrankte Menschen haben.

Denn eins wurde bei den meisten Tagungsbeiträgen deutlich: Eine bessere Versorgung ist nur mit der Vernetzung der Akteure und der angeboten Hilfen zu erreichen. Denn in Zukunft muss sich die Unterstützung von psychisch erkrankten Menschen noch stärker an der Lebenswelt und Lebenswirklichkeit der Betroffenen orientieren. Und wie die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, die sich angesichts der komplexen Hilfebedarfe ergeben, die psychisch erkrankte Menschen haben. Um hier Modelle und gemeinsame Lösungen zu finden hatte der Dachverband Gemeindepsychiatrie Referenten von allen an der Versorgung maßgeblich Beteiligten eingeladen. Deren Vorträge waren Basis von anschließenden Foren, die nochmal das große Interesse an Zusammenarbeit und Vernetzung deutlich werden ließen. Die beteiligten Wissenschaftler stellten erste Ergebnisse aus den Begleitforschungen vor, wiesen aber auch auf Mängel und zu bewältigende Zukunftsaufgaben hin. Neben den Hauptvorträgen gab es spannende und ebenfalls zukunftsorientierte Workshops zu den Themen "Krisendienst in komplexen Netzwerken", "Ambulante Behandlungsnetzwerke", "Netzwerke im Bereich Wohnen", sowie "Komplexleistungen in der beruflichen Reha". Das Ziel der Tagung: „Arbeiten ohne Brüche“ wurde erreicht in Richtung „von der Schnittstelle zur Nahtstelle“.